Zapust 2026 in Bärenbrück

Zapust 2026 in Bärenbrück

Schon eine Woche nachdem gezampert wurde, stand dann am letzten Januartag der Zapust-Umzug der Bärenbrücker Jugend an. Dazu trafen sich 25 Paare in ihren liebe- und mühevoll vorbereiteten Festtagstrachten in der ehemaligen Gaststätte.

Da sich in diesem Jahr der Winter mal wieder als ein solcher zeigte, war es doch ein Segen, nach einigen Jahren die Notlösung mit einem Zelt wieder gegen einen ordentlichen Saal eintauschen zu können.

Nach der namentlichen Vorstellung der Paare und dem Auftakttanz führte der Weg vom Ausmarsch traditionell zum Gruppenfoto am Glockenturm. Der Festzug besuchte danach Unternehmer und gesellschaftliche Vertreter des Dorfes.

Für die musikalische Stimmungsmache zeichneten die „Ströbitzer Blasmusikanten“ verantwortlich und sie wurden dieser Aufgabe vollauf gerecht. Der Halt am Gemeindezentrum wurde wie immer mit der Annemarie-Polka eingeleitet. Die Jugendlichen bewiesen ihre Sangesfreude und ließen den Umzug durch Bärenbrück für alle Teilnehmer und die zahlreichen Zuschauer zu einem fröhlichen und bunten Ereignis werden.

Und dann wartete ja zum Abschluss noch der Einmarsch in den viele Jahre vermissten Saal. Für alle Anwesenden sicherlich ein ganz besonderer Moment.

Der anschließende Tanzabend mit „Elektra 68“ zeigte dann wieder einmal, welch eine Anziehungskraft ein Tanz in Bärenbrück ausstrahlt.

Abschließend möchten sich der Traditionsverein Barbuk e.V. ganz besonders bei der Teichland-Stiftung und der Familie Starosta bedanken, die es erst möglich machten, unseren Saal wieder für die Allgemeinheit nutzen zu können. Dank an alle Beteiligten, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben, den Saal und das Umfeld für diese Veranstaltung vorzubereiten.

Ein Dankeschön ebenso an alle Personen, die diesem Tag durch Ihr Zutun zum Erfolg verhalfen – von den Anziehfrauen bis zu den Kassierern, von den Kuchenverkäuferinnen bis zur Fotografin.

Bärenbrück hat wieder einmal bewiesen, dass hier die wendischen Traditionen tief verwurzelt sind und sehr viele Einwohner bereit sind, diese mit Leben zu erfüllen.

Torsten Simmula